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Mein Zubehör zum Malen, Zeichnen und Skizzieren

In diesem Beirag geben ich euch einen Überblick zu meinen Erfahrungen mit Mal- und Zeichen-Utensilien, die ich für mein kreatives Arbeiten verwende. Diese Zubehör-Liste ist natürlich subjektiv, aber ich zeige auch nur die Dinge, die ich dauerhaft für gut befunden habe.

Stifte, Malkästen und anderes Zeichenzubehör:

Tuschestift Faber Castell 1511 Document Test

Als zuverlässigen und hochwertigen Tuschestift kaufe und verwende ich fast nur die Document-Stifte von Faber-Castell. Obwohl ich schon viele andere Stifte ausprobiert habe, bleibe ich seit Jahren diesen Stiften treu. Günstig ist auch, dass es die 1511 Stifte im 10er Pack gibt. Ich verbrauche davon schließlich doch so einige im Jahr. Egal ob ich unterwegs bis oder zu Hause am Schreibtisch arbeite.

Welchen Aquarellkasten kaufen

Der Aquarellmalkasten von Schmincke ist mein absoluter Lieblingsmalkasten. Die Farben sind auf weißem Aquarellpapier einfach brillant. Farbechtheit, Leuchtkraft und Ergiebigkeit sind hervorragend. (Für Anfänger: Aquarellfarbkästen sind kein Vergleich zu einem Schulmalkasten. Aquarellfarben sind nicht deckend, sie ermöglichen dafür großartige Farbverläufe und sind auch zum kolorieren sehr gut geeignet. Für deckende Farben würde ich auf Acrylfarben setzen.

Welche Aquarellstifte kaufen

Meine Erfahrungen mit feinen Aquarellstiften (Buntstifte, bei denen sich die Farbpigmente mit Wasser auflösen lassen). Perfekt um detailliert schöne Ausmalbücher auszumalen. Hinterher kannst du mit dem Pinsel einen beeindruckenden Aquarelleffekt auflegen. So kann ich Stiftzeichnung mit Aquarellelementen in einem Bild mit den selben Stiften verbinden. Auch spannend ist es mit den Stiften in dein Aquarellbild Schriftbilder und filigrane Zeichnungen einzuarbeiten.

Polychromos Stifte in Anwendung - ein Erfahrungsbericht

Buntstifte: Sehr gute Erfahrungen habe ich mit den Polychromos-Stiften gesammelt. Der Farbauftrag ist satt und die Farben lassen sich auch gut mischen. Besondere Effekte sich mit Babyöl erzeugen. Wie das geht steht in dem Artikel.

Mal- und Zeichenpapier Empfehlungen

Das passende Papier ist immer eine Qual der Wahl. Es gibt tolle und teure Papiere, aber auch ziemlich schlechte und eben gute, vergleichsweise günstige Sorten. Das richtige Papier zum Malen und Zeichnen aussuchen.

Mein wichtigster Tipp für Mal-, Zeichen und Skizzenzubehör ist: QUALITÄT

Auch wenn es verlockend ist, einen ganzen „Künstlerkoffer“ mit Stiften, Kreiden, Farbtuben in 225 Farben für 29,90 € im Discounter zu kaufen. Es ist keine Qualität und der Spaß am kreativen Arbeiten wird getrübt.

Was ihr beim Aufbau euerer Mal- und Zeichenressourcen beachten solltet.

Ihr habt die Stifte, Tuschekästen, Blöcke etc. viel länger, als ihr glaubt, daher achtet von vorne herein auf Qualität.

Qualität hat ihren Preis. Ihr braucht nicht sofort den großen Polychromos Stiftekasten mit über 120 Farben, wenn ihr noch gar nicht wisst, ob ihr mit diesen Stiften zurechtkommt.

Manchmal ist es sinnvoll auf Weihnachten zu warten, damit ihr die Qualität für eure Mal- und Zeichenmaterialien-Sammlung erhaltet, die ihr braucht.

Gute Malmaterialien sind gold wert. Es muss nicht das Teuerste sein, sondern genau das, womit ihr am besten umgehen könnt. Das Billigste ist selten die richtige Entscheidung.

Zum künstlerischen Zubehör gehören auch Bücher und Museen

Nützliche Bücher, die die Kreativität fördern sind immer eine gute Investition.

In diesem Beitrag habe ich 5 Kreativbücher, die zum Kreativsein anregen beschrieben. Natürlich gibt es unzählige Bücher, dies ist nur eine kleine Auswahl.

Warum ich Museumsbesuche und Bildbände zum geistiges Zubehör zähle?

Anregungen bei der Konkurrenz holen. Auch die bekanntesten Maler haben sich angeschaut, was andere Künstler gemalt und gezeichnet haben. Autoren haben die Bücher ihrer direkten Konkurrenz analysiert.

Es geht nicht nur um Geschmack, sondern auch um die Technik und die Ideenfindung. Ab und an mal in ein Museum zu gehen, erzeugt neue Inspirationen. Auch wenn einem die Bilder nicht so richtig gefallen, so kann man sich vielleicht dennoch die Technik anschauen. Wenn du willst, kannst du auf jeden Fall etwas lernen. Also Museen und Ausstellungen gehören zu deinen Ressourcen.

Ein typischer Fall für eine geteilte Meinung sind die Bilder von Salvador Dalí. Die einen finden sie einfach nur grauenvoll, die anderen mögen sie. Egal, die Bilder sind bekannt und ausdrucksstark. Die Perspektiven sind eindeutig. Glücklicherweise gibt es in Berlin ein Dalí Museum. Das hat Spaß gemacht.

Kreativ sein, heißt auch, sich von anderen etwas abzuschauen und sich das daraus ziehen, was man braucht. Sei es die Farbgebung, die Mal- oder Zeichentechnik, das verwendete Material bis hin zur Aufteilung im Bild.

Die Art des eher geistigen Zubehörs soll nicht zum abmalen, abschreiben etc. führen, sondern einfach nur dein Repertoir (Vorrat) an Ideen erweitern.

Ich werde auch Stück für Stück eigene Kreativbücher auf dieser Seite unterbringen.

Wie und wo kaufe ich mein Mal- und Zeichenzubehör

Ich lese gerne Erfahrungsberichte in Blogs und bilde mir dann ein Urteil, ob der vorgestellte Künstlerbedarf das richtige für mich ist.

Gut finde ich den FarbCafe Blog. Julia Faßhauer beschreibt nachvollziehbar, weshalb sie bestimmte Produkte favorisiert. Sie bietet selbst erstellte Kalligraphie Übungsbücher und Videokurse an. Sehr professionell.

Nekos-Pencilart zeigt hier ihre Portratit-Zeichenmaterialien. Michèle Bauer verdient ihr Geld u.a. mit der Auftragszeichnung von Haustieren. Sie geht also auch professionell mit der Kunst um. Sie macht damit bestimmt vielen Menschen eine Freude.

Klein aber fein. Bei Stiften Beispielsweise, die mir noch unbekannt sind kaufe ich mir erst mal die kleine Version mit 12 oder 18 Farben. Das genügt, damit ich mir ein Urteil bilden kann. Später kann ich dann immer noch aufstocken.

Selbstverständlich kaufe ich viel meines Zeichenbedarfs online, besonders wenn ich schon weiß, was ich will.

Aber: ab und zu einen Ausflug zu einem guten Künstlerbedarfsladen mit echter Ausstellfläche macht einen Riesenspaß. Manchen Stift kann man dort ausprobieren, das Aquarellpapier läßt sich anfassen etc. Als Beispiel nenne ich hier gerne die Boesner-Läden. Ganz fantastisch. auf boesner.com findet ihr eine Auflistung der zahlreichen Niederlassungen.

Ihr könnt auch in jede größere Stadt fahren und dort in Zeichen- und Malbedarfsgeschäfte gehen. Es ist immer wieder schön, sich die Auswahl dort anzuschauen. Der Vorteil ist, dass ihr dort auch einzelne Stifte, Kreiden etc. kaufen könnt. Ein nützliches Mitbringsel zum Ausprobieren hast du dann auch gleich für dich oder andere.

Mein Fazit: Qualität ist wichtiger als Menge

Baut euch langsam ein qualitativ hochwertiges Mal- und Zeichenzuberhörset auf. Weniger ist mehr, wenn es das Richtige ist.

Ihr erspart euch eine Menge Ärger von abgebrochenen Stiftspitzen, schlecht vermischbaren oder stumpfen Farben etc., wenn ihr auf Nachhaltigkeit setzt.

Vergesst nicht, dass auch Bücher, Bildbände, Ausstellungsbesuche und andere geistige Nahrung wichtiges Zubehör zum Kreativsein darstellen.